Die Medien haben’s ja schon verkündet. Männiglich hier in Zürich, der schönsten Stadt der Welt, dem Geburtsort des Dada, wo Lenin und Joyce sich wohl fühlten, hat’s im Gespür: Harald Naegeli, der weltbekannte Sprayer von Zürich ist zurück, treibt sein Unwesen wieder in den Strassen und Gassen. Ich habe eine undifferenzierte Meinung zum Vorgehen – fremder Leute Wände besprayen ohne deren Bewilligung zu haben, ist für meinen Geschmack nicht. Allerdings, lieber Harald Naegeli, wenn sie’s mal wirklich nicht mehr lassen könnten – ich hätte hier noch eine schöne, weisse Wohnzimmerwand für sie.
Gesehen an der Frankengasse/Trittligasse, heute. Unweit vom Kunsthaus, wen wundert’s?


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Wände fremder Leute sollten sauber bleiben. Gibt doch immerhin genügend Wandfläche, die ein bißchen Farbe vertragen könnte.