‘Belly Transfer’ – Woche 1

von Ray am 18/01/2008

in Gelebt

Vorausgeschickt: Fotos von der Wampe gibt’s keine. Chnübli hat mich mächtig bekniet deswegen, aber nix da! Es wird ein Foto geben hier, das am 08.05.2008, wie in den Vorgaben festgelegt und versprochen.

Erfahrungen: Aller Anfang ist hart. Ich war wirklich diszipliniert, kann ich schon sagen, habe eher mehr getan und weniger gegessen, als das wirklich notwendig gewesen wäre. Die ersten Tage hatte ich einfach mit dem Hunger Mühe. Ist schon ein sehr seltsames Gefühl, wenn man mitternachts im Bett liegt und sich den Morgen hersehnt, weil’s dann endlich ein kleines Müesli zu futtern gibt. Nach etwa drei Tagen hat sich das aber gelegt, mit dem Dauerhunger. Vermutlich hat sich der Körper dran gewöhnt, weniger Zufuhr zu kriegen. Zumindest der subjektive Eindruck erhöhter Leistungsfähigkeit, trotz geringerer Energiezufuhr ist aber wirklich stark bei mir. Fährt richtig ein. Gestern war ich aus hier nicht zu erwähnenden Gründen sowieso gut drauf, hab’ über Mittag im Kraftraum und auf dem Stepper geschuftet wie ein Steinesel und als ich dann danach am Büropult sitzend meinen Fruchtsalat gegessen habe, fühlte ich mich wie einer der “Her mit den Bäumen!” schreien will. Die gesunde, kleindosierte Ernährung, kein Alk, kein Koffein und der Sport  haben bei mir ganz offenbar auch im Kopf eine Wirkung. Ich fühle mich nicht nur körperlich, sonder auch geistig fitter als noch vor einer Woche.

Das Perma-Hungergefühl ist längst vergessen. Ich habe wieder einen normalen Hungerrhythmus, wenn man dem so sagen kann. Gelüste auf Pommes, Schoggi, Schnitzel und derartiges verspüre ich überhaupt nicht – im Gegenteil. Wenn ich durch die Kantine gehe, mit meinem Tablett und den anderen Leuten so in die Teller schaue, kriege ich echt Freude an meinem Salat.

Wie das Widget zeigt, habe ich nicht viel Gewicht verloren, das geht so in einer leichten Sägezahnbewegung langsam nach unten. Aber ich habe tatsächlich etwas Gewicht verlagert – was ja der primäre Sinn der Übung ist. Das ist sichtbar (ich wurde drauf angesprochen) und ich merk’s ganz einfach im Hosenbund.

Mein Fazit für die erste Woche: Ich bin gut unterwegs, es macht Spass und ist überhaupt keine Qual mehr – im Gegenteil. 

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1 ChliiTierChnübler 18/01/2008 um 11:49

Du hast es gut. Ich werde schon sabotiert!! Heute habe ich eine Päckli voll mit Militärschoggi und -biscuit erhalten und jetzt fällt es mir erst richtig schwer.

Ich sehe das, am letzten Tag werden Dir auch die anderen Frauen zu Füssen liegen, du künftiges Muskelpacket Du :)

2 Ray 18/01/2008 um 12:06

‘Künftig’ ist gut. ;-) Jemand entsorgt seinen Militärgüsel bei Dir? Tsk.

3 Herr Schmidt 18/01/2008 um 12:51

“Freude an Salat?” – Die habe ich nur, wenn ich auch’n Steak daneben liege habe. ;-)

4 falki 18/01/2008 um 13:24

bravo!

5 Miriam 18/01/2008 um 14:05

Na super wie du das durchziehst! Bin schon gespannt auf die Fotos die es dann im Mai gibt.

Weiter so, ich leide mit dir!

6 Keksboxhase 21/01/2008 um 13:37

Ick bin sehr stolz auf Dich, es ist immer schwer seine Gewohnheiten zu verändern, besonders beim Essen…
Will man mit dem Rauchen aufhören, dann muss man einfach aufhören, aber essen muss man immer, für den Rest seines Lebens, daher versuch nich nur krampfhaft abzunehmen, sondern versuch dir in der Zeit der Diät allgemein ein gesünderes Essverhalten anzugewöhnen… :)
Liebe Grüße aus Berlin

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