Tweet of the Day

von Ray am 30/07/2010

in Gefreut,Gelacht

Schon faszinierend. Da twittert man mal so ab und zu locker in der Weltgeschichte herum, teilt weder Bett noch Herd (dafür aber die Sitzbank in einem Drachenboot) mit einer Frau, ist ganz, ganz vorsichtig und dann das:

Die Weiber kommen mir einfach immer auf die Schliche, kann ich machen, was ich will!

Der war ein Aufsteller, Ramona.

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He’s one happy camper

von Ray am 29/07/2010

in Gebeamt

Es ist Donnerstag, 29. Juli 2010, 11:50 Uhr an der Zürcher Bahnhofstrasse. Es regnet. Vor dem Apple Store sitzt ein junger Freak als erster und bisher einziger, der ansteht, um am 30. Juli 2010, 07:00 Uhr ein iPhone4 zu ergattern.

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Erster!

/iPhone 3G

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Ein Abendsternchen aus Norwegen, die Maria Mena.  Gestern Abend gab die junge Singer-Songwriterin ein wirklich beeindruckendes, sehr ans Herz gehendes Konzert oben auf der temporär zum Eventplatz umgebauten Kunsteisbahn Dolder. Das letzte Konzert der ‘Live at Sunset’ Serie war dies - und ich hatte das grosse Glück, von charmanter Begleitung dazu eingeladen gewesen zu sein.

Eigentlich ist Maria Mena eine Frau, die für Frauen singt – auch wenn die Zahl der männlichen Fans in ihrem Bannkreis wohl eher überwiegt. Denn, Hand auf’s Herz, welcher Mann hört gern Lieder – vorgetragen von einer wirklich hübschen jungen Person – über Anorexia oder sonstige Dramen, die sich im noch jungen Leben dieses Girls ereignet haben? Ein Girl – so jedenfalls kam Maria Mena herüber, ist sie immernoch. Es wäre zu früh, schon ‘Frau’ zu ihr zu sagen habe ich gestern ein, zwei Mal gedacht.

Aber das hat nichts mit ihrer Musik zu tun. Maria Mena überraschte mit starker, aber nicht aufgedrungener oder anschleimender Bühnenpräsenz, mit melodisch präzis vorgetragenen Liedern, einer ganz speziellen Stimme, die einen irgendwie an schottische Volksweisen erinnert, oder an indianische Gesänge. Nicht, dass dies der Stimme entspräche, da ist viel mehr, aber die beiden Untertöne da, meine ich ein paar mal gehört zu haben. Toll!

Maria Mena begeisterte – zusammen mit fünf  hervorragenden Musikern, einer besser als der andere - das Publikum, von alt bis jung, machte es glücklich dabei zu sein, auch weil wir erfahren mussten, dass sie sich nun für geraume Zeit von den Konzertbühnen zurückzieht, nicht mehr öffentlich auftreten wird.

Schwein gehabt – wir durften die kleinen Norwegischlektionen und die Präsenz dieser sensationellen Musikerin einen Abend lang erfahren.

Bei Sonnenuntergang, oben auf dem Berg.

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Diese App – erhältlich für CHF 1.10 im Appstore – ist der ultimative Überbrücker von Sommerlöchern, Motivationscrashes, Badilangeweile, Büroblues und sonstigen Früsten. Sie kann auch als Babysitter für Kids eingesetzt werden. Genau so, übrigens, wie für schwere Jungs: Der Harley-Davidson Club einer Kollegin hat sich ein halbes Wochenende fast die Eingeweide rausgelacht, ab dem Teil. Wiedereinmal ein absolutes ‘must have’ für jeden, der ein iPhone sein Eigen nennt.

Kaufen, totlachen.

Hier noch auf Vermittlung von @theswiss hin ein Video, das aufzeigt, was passiert, wenn man zwei von diesen Talking Carls aufeinander los lässt:

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Immer besetzt!

von Ray am 17/07/2010

in Gebeamt,Gebloggt

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/iPhone 3G

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‘Scuse me, what time is it?

von Ray am 16/07/2010

in Gebloggt

Irgendwie freue ich mich schon diebischschelmisch darauf, jemandem meine neueste Armbanduhr unter die Nase zu halten, wenn ich auf der Strasse oder sonstwo nach der Zeit gefragt werde. Heute hat mir ein wie immer gut gelaunter, flotter Mitarbeiter eines meiner Lieblingsunternehmens – FedEx – nämlich meine Tokyoflash JapanChanging Lanes‘ überbracht, die für die Strecke Singapore – Steinwiesstrasse Zürich gerade mal schlappe 3 Tage gebraucht hat.

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Nun, die Uhr ist natürlich etwas speziell, wie man auf dem Bild sehen kann. Durch blinken der verschiedenen Segmente, kann die Zeit auf Minuten genau abgelesen werden. Aber es gibt weder Zahlen noch Zeiger. Das System ist zumindest künstlerisch angelehnt an einen Verkehrsschaltplan aus Tokyo, auf dem eine Fahrt von Shibuya nach Azabu nachempfunden wird. Eine Gegend in der Riesenstadt, die ich ausgezeichnet kenne, denn ich habe mehr als 5 Jahre in Azabu gelebt, mein ältester Sohn ist dort geboren.

Die Uhr, von welcher der Hersteller selber meint, sie sei als Zeitanzeiger eher unpraktisch und doch eher ein Kunstwerk als ein Chronometer, sieht aber affengeil aus, finde ich. Im Moment brauche ich noch das kleine Merkblatt um die Zeit da zu entziffern, aber so in ein paar Tagen werde ich mich daran gewöhnt haben. Das Ding kommt übrigens mit USB-Kabel daher – damit wird der Akku aufgeladen. Auf Wunsch macht sie Nachts auch kleine Lightshows – die ich allerdings noch nicht gesehen habe.

Für ca. 150 amerikanische Mücken ist man dabei.

PS: Auf die Uhr bin ich wegen eines Artikels und eines Kommentars bei Monah gestossen!

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Hahahohohihi!

von Ray am 16/07/2010

in Gefreut

Das da ist Werbung, die mir im Internet auf den Bildschirm geschneit ist. Auf den Bildschirm meines MacBooks, nota bene. Tja, da kann ich wirklich nur lächeln und mich freuen darüber, dass Redmond halt schon nicht mit Cupertino mithalten kann.

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Abgestumpftabgelöschtegal?

von Ray am 11/07/2010

in Gefragt

Man sollte immer mal auch über etwas schreiben, das man nicht versteht. Kein Problem:

Heute war ich in der Badi. Tiefenbrunnen in Zürich, mir gefällt’s da und es ist ja ganz in der Nähe. Keine 5 Minuten mit dem Velo, drum bin ich (Traumsommer sei Dank!) wirklich oft dort. Kenne mich etwas aus. Mein Badetuch lege ich immer auf die ‘Heti-Wiese’, dort wo Heteros, welche die ungeschriebenen Regeln dieser Badeanstalt kennen, hingehen. Dort ist man am richtigen Ort, Single oder mit Partner/in – keine Kinder, kein Volleyball. Da sitze und liege ich dann, habe Zeit um zu beobachten – und um nachzudenken.

Auf der angrenzenden Wiese, dort wo die schwulen und lesbischen Badegäste ihr Reich haben, fällt auf, dass die Pärchen dort sehr liebevoll miteinander umgehen. Das geht hin bis zum Bewundern der neuen Badehose mit dem schon fast stereotypen “Jööö! Das isch aber es schöns Schtöffli, häsch das Hösli bim Ruedi kchauft?!”. Da wird gekuschelt, offenbar auch das Leben genossen. Denen geht’s gut.

In meinem näheren Blickfeld sieht es anders aus. Viele Paare, so um die 40, denke ich mal. Die Frauen meist attraktiv, bis sehr attraktiv. Die haben ihre Annabelle aber gelesen! Wirklich hübsche, gepflegte Erscheinungen, unkünstlich, tolle Silouetten für jeden männlichen Geschmack, pedicürte Füsschen, sexy Bikinis, makellose Haut, schöne Sommerfrisuren.

Sie werden von ihren Typen nicht mal wahrgenommen. Eine wirklich tolle Blondine gleich neben mir renkt sich fast den süssen Nacken aus, weil sie sich selber den Rücken eincrèmen muss. Ihr ‘Mann’ liest den ‘Blick’ und beachtet sie nicht. Sie fragt ihn nicht. Zieht sich lieber Arbeit für den Chiropraktiker rein, offenbar. Die Leute sind sich gleichgültig, beide haben offenbar aufgegeben.

Wie die meisten ‘mittelalterlichen’ Paare da auf der Wiese auch?

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